Tipps zum Geldanlegen: Wie Sie auch ohne Zinsen systematisch Vermögen aufbauen können

Endlich verstehen, wie Geldanlegen und Finanzplanung funktionieren

Inhalt

  1. Wie kann ich Geld richtig anlegen? Am besten mit System und Struktur

  2. Wo kann ich Geld anlegen? Das Dreieck aus Sicherheit, Rendite und Verfügbarkeit

  3. Geld sinnvoll anlegen: Geldanlage-Möglichkeiten im Überblick

  4. Wie also Geld anlegen? Es kommt auf Ihre individuellen Voraussetzungen und Ziele an

Wer Geld anlegen möchte, der hat vor allem ein Ziel: Es soll nicht weniger, sondern idealerweise mehr werden. Dazu gilt es, entweder einmalig oder regelmäßig Geldbeträge zu investieren. Doch die Wahl einer guten Geldanlage ist heutzutage nicht mehr so einfach wie früher: Sparbücher und Co. sind inzwischen Geldanlagen ohne nennenswerte Zinserträge. Und mit alternativen Anlagemöglichkeiten wie Aktien, Fonds oder Immobilien lassen sich zwar attraktivere Renditen erwirtschaften, aber diese sind auch mit Risiken verbunden, die nicht jeder eingehen möchte.

 

Gibt es also eine Antwort auf die Frage, was momentan die beste Geldanlage ist? Ja, aber keine, die allgemeingültig ist. Wenn Sie Tipps für eine sinnvolle Geldanlage benötigen, auf deren Basis Sie erste Entscheidungen für Ihre Finanzplanung treffen können, dann bietet Ihnen dieser Artikel einen guten Einstieg in das umfassende Thema Geldanlagen.

 

Wie kann ich Geld richtig anlegen? Am besten mit System und Struktur

Wer nicht gerade ein Finanzexperte ist, kann bei den mittlerweile unzähligen Geldanlage-Möglichkeiten schnell den Überblick verlieren. Doch es gibt einige nützliche Modelle, mit denen auch Laien strukturiert und sinnvoll Geld anlegen und so systematisch Vermögen aufbauen können.

 

Bewährt hat sich dabei zum Beispiel das sogenannte „Terrassenmodell der Geldanlage“: Es sieht eine Finanzplanung auf verschiedenen Ebenen vor, die sich unter anderem im Hinblick auf Zweck und Zeithorizont von Anlagemöglichkeiten unterscheiden. Das Ziel Ihrer Finanzplanung sollte sein, Ihr Geld von oben nach unten fließen zu lassen: Wenn also auf der obersten Stufe genügend finanzielle Mittel vorhanden sind, können Sie sich um die nächste darunterliegende Stufe kümmern. Entnehmen Sie einer Ebene Geld, so sollten Sie diese zunächst wieder auffüllen, bevor Sie in die nächste investieren. So bauen Sie sich mit der Zeit nicht nur systematisch ein finanzielles Polster auf, sondern treiben mit guten Geldanlagen auch Ihren Vermögensaufbau voran.

 

 

 

Terrassenmodell der Geldanlage: die Stufen im Einzelnen

Wie Sie sehen können, gibt es beim Terrassenmodell vier Stufen bzw. Ebenen. Je weiter unten sich die Ebene befindet, desto langfristiger ist sie angelegt. Darum geht es bei den einzelnen Stufen:

 

  • Laufender Zahlungsverkehr: Über Ihr Girokonto wickeln Sie alltägliche Zahlungen ab, etwa Einkäufe, Miete oder Energiekosten. Sorgen Sie hier für ausreichende Deckung und zahlen Sie ggf. ausstehende Dispokredite zurück. Wenn Ihnen dann mehr als ein Monatseinkommen zur Verfügung steht, geht es weiter mit Ebene 2 ‒ denn auf einem Girokonto sollten Sie aufgrund der momentan so gut wie nicht vorhandenen Zinsen kein Geld anlegen.
  • Reserve: Das Auto muss zur Reparatur, eine neue Waschmaschine soll her oder ein Urlaub steht an ‒ diese Ausgaben können Sie mit entsprechenden Rücklagen begleichen. Idealerweise sind das zwei bis drei Monatseinkommen. Das Geld sollten Sie separat anlegen, etwa auf einem Sparbuch oder einem Tagesgeldkonto. Ist die Reserve vorhanden, können Sie sich der nächsten Ebene widmen.
  • Mittelfristige Geldanlagen: Sie träumen von einer größeren Reise, einem neuen Auto oder planen zu Hause einen Umbau? Dann sollten Sie sich über mittelfristige Geldanlage-Möglichkeiten informieren, mit denen Sie binnen einigen Jahren mehr aus Ihrem Geld machen können. Investieren Sie Ihre überschüssigen Reserven zum Beispiel in planbare Anlagen wie Festgeld, Aktien- und Rentenfonds, ETFs oder Spareinlagen. Diese Formen der Geldanlage bringen höhere Zinsen bzw. Renditen.
  • Langfristige Geldanlagen: Alle Spar- bzw. Vermögensziele, die mehr als fünf Jahre in der Zukunft liegen, gehören zur Ebene 4. Wenn Sie hier Ihr Geld richtig anlegen, können Sie sich später auch große Träume erfüllen. Dafür eignen sich unter anderem Anlagemöglichkeiten, die über längere Zeiträume attraktive Zinsen oder Renditen versprechen wie Renten-, Investment-, Aktien- oder Immobilienfonds, ETFs oder eigenes Wohneigentum.
  • Altersvorsorge: Die Sorge, im Alter womöglich nicht genügend Geld zu haben, treibt die meisten Menschen um. Darum sollten Sie sich frühzeitig darum kümmern. Haben Sie genug Reserven gebildet, empfiehlt es sich also nicht nur Geld in die Ebenen 3 und 4 fließen zu lassen, sondern auch in Ihre Altersvorsorge. Neben geförderten Optionen wie der betrieblichen Altersvorsorge, Riester, Rürup usw. können Sie auch hier Ihr Geld sinnvoll anlegen, indem Sie in ähnlich langfristige Anlagen investieren wie in der Ebene 4.

 

Tipp: Sollten Sie einen Kredit oder ein Darlehen abbezahlen, verwenden Sie Ihr Geld zur Tilgung dieser Verbindlichkeiten, bevor Sie über eine Geldanlage nachdenken. Denn hier sind die Zinsen in den meisten Fällen höher als der Betrag, den Sie erwirtschaften können, wenn Sie Ihr Geld anderweitig anlegen. Geben Sie der Schuldentilgung also zunächst den Vorrang und schauen Sie sich anschließend nach geeigneten Anlagemöglichkeiten um.

 

Wo kann ich Geld anlegen? Das Dreieck aus Sicherheit, Rendite und Verfügbarkeit

Mit dem Terrassenmodell der Geldanlage steht Ihnen ein systematischer Plan zur Organisation Ihrer Finanzen und zum Vermögensaufbau zur Verfügung. Doch wahrscheinlich fragen Sie sich jetzt, welche Geldanlage die beste für jede Ebene darstellt.

 

Dass sich die Frage „Wie lege ich mein Geld an?“ nicht pauschal beantworten lässt, haben Sie sicherlich schon geahnt. Was momentan die beste Geldanlage für Sie ist, hängt von vielen Faktoren ab – etwa, auf welcher Stufe des Terrassenmodells Sie sich gerade befinden, aber auch, welcher Anlagetyp Sie generell sind.

So sind die einen eher risikoscheu, andere wiederum sind bereit, für höhere Renditen auch ein höheres Anlagerisiko einzugehen. Viele Deutsche setzen noch immer auf sichere Anlageformen: So gehörten im Jahr 2021 hierzulande Girokonten und Sparbücher bzw. Spareinlagen mit weit über 40 Prozent zu den beliebtesten Geldanlage-Möglichkeiten. Allerdings ist es im Augenblick wenig sinnvoll, sein Geld so anzulegen: Zinsen gibt es nämlich derzeit so gut wie keine. In Kombination mit der aktuell eher hohen Inflation kann man im Moment nicht einmal mehr von einer sicheren und guten Geldanlage sprechen, da die Kaufkraft des angelegten Geldes noch mehr nachlässt als üblich. Kurz gesagt: Wer sein Geld auf dem Sparbuch oder einfach auf dem Girokonto liegen lässt, macht derzeit Verluste.

 

Wenn Sie sich also fragen, was die beste Geldanlage zurzeit für Sie ist, sollten Sie sich grundsätzlich über diese drei Aspekte Gedanken machen: Ihr Sicherheitsstreben, Ihre Renditeerwartung und Ihr Liquiditätsbedürfnis. Anhand dieser drei Kriterien, die im sogenannten „magischen Dreieck der Geldanlage“ zusammengefasst sind, lässt sich nicht nur erkennen, welcher Anlagetyp Sie sind. Sie können damit auch Anlagemöglichkeiten miteinander vergleichen:

 Magisches Dreieck der Vermögensanlage

 

 Alle Anlageformen lassen sich innerhalb des Dreiecks anordnen. Natürlich wünschen sich alle Anleger eine gute Geldanlage mit möglichst hoher Rendite (das bedeutet auch: möglichst geringe Kosten), möglichst hoher Sicherheit und möglichst hoher Verfügbarkeit ‒ allerdings gibt es eine solche Anlage nicht. Denn eine hohe Rendite geht i. d. R. mit einer geringeren Sicherheit einher, eine hohe Sicherheit dagegen bringt oft niedrigere Renditen und längere Laufzeiten, also geringere Liquidität, mit sich. Wenn Ihnen darüber hinaus noch die Nachhaltigkeit einer Geldanlage wichtig ist, kommt sogar noch ein vierter Aspekt hinzu.

 

Geld sinnvoll anlegen: Geldanlage-Möglichkeiten im Überblick

Sie merken: Wenn Sie die beste Geldanlage finden möchten, müssen Sie sich je nach Zweck und Ziel entscheiden, welches Kriterium für Sie jeweils im Vordergrund steht. Oft lassen sich zumindest zwei Aspekte recht gut miteinander verbinden. Sie können auch mehrere Anlageformen in unterschiedlicher Gewichtung kombinieren, um Risiken zu minimieren und Renditen zu maximieren. Denn für jedes Vermögensziel gibt es geeignete Angebote, mit denen Sie Ihr Geld richtig anlegen können. Daher erhalten Sie im Folgenden einen kurzen Überblick über aktuell gängige Geldanlagen.

 

Sparbuch, Tagesgeld & Co.: klassische Geldanlagen – aktuell ohne Zinsen

Bei einer Geldanlage ist für mehr als die Hälfte der Deutschen die Sicherheit am Nur darum stehen Sparbuch, Tagesgeld und Festgeld noch immer hoch im Kurs, wenn es um Anlagemöglichkeiten geht. Denn Einlagen bis zu 100.000 Euro pro Person bzw. Bankverbindung sind bei diesen Anlageformen staatlich abgesichert. Ihr Geld wird zu einem bestimmten Prozentsatz verzinst; bei längeren Laufzeiten profitieren Sie so vom sogenannten Zinseszinseffekt. Das ist heute allerdings aufgrund der derzeitigen Niedrigzinspolitik kaum noch der Fall; bei vielen Banken drohten Kunden zwischenzeitlich sogar Negativzinsen.

 

Unabhängig von den jeweiligen Zinsen für diese Geldanlagen haben Sparbuch und Tagesgeld aber den Vorteil, dass Sie im Grunde jederzeit auf Ihr Geld zugreifen können (beim Sparbuch meist bis zu einem bestimmten Betrag). Beim Festgeld dagegen legen Sie einen Betrag für eine bestimmte Zeit fest an – Sie können also während der Laufzeit nicht über das Geld verfügen. Die mangelnde Verfügbarkeit wird aber i. d. R. durch vergleichsweise höhere Zinsen ausgeglichen. Sparbuch, Tages- und Festgeld sind also eher kurz- und mittelfristige Anlagemöglichkeiten.

 

 

Anleihen, Aktien, Fonds und ETFs: Anlagemöglichkeiten in Wertpapiere

In Zeiten, in denen konservative Geldanlagen kaum Zinsen abwerfen, sind Anleger auf der Suche nach Alternativen mit höherer Rendite. Wertpapiere sind zwar mit einem höheren Risiko verbunden, doch fast die Hälfte der Deutschen ist inzwischen bereit, diese Risiken zugunsten höherer Erträge einzugehen. Möchten Sie mittel- und langfristig Vermögen aufbauen, gehören Wertpapiere wohl momentan zu den besten Geldanlagen. Denn hier lassen sich trotz Niedrigzinspolitik und Kursschwankungen gute Renditen erwirtschaften, wenngleich Sie dafür Ihre Anteile meist längere Zeit halten müssen.

 

Tipp: Bei vielen Geldanlagen haben Sie die Möglichkeit, sie mit einem Sparplan zu kombinieren. Wenn Sie also keine höheren Beträge zur Verfügung haben, um ein- oder auch mehrmals in ein bestimmtes Anlageprodukt zu investieren, können Sie auch kleinere Beträge monatlich investieren. Je nach Anlageform hat das sogar den Vorteil, dass Sie nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt einsteigen und damit eventuell einen ungünstigen Kurs erwischen.

 

 

Anleihen sind unter diesen Anlageformen wohl die sichersten. Dabei handelt es sich um festverzinsliche Wertpapiere, also eine Geldanlage, bei der Sie Zinsen erhalten. Durch den Kauf von Anleihen werden Sie zum Gläubiger gegenüber Staaten, Ländern oder Unternehmen, die Kapital benötigen und damit quasi bei Ihnen Schulden aufnehmen, welche sie dann mit Zinsen an Sie zurückzahlen. Dabei besteht zwar das Risiko einer Zahlungsunfähigkeit, aber dieses ist insbesondere bei bonitätsstarken Ländern und Staaten recht gering. Zudem unterliegen auch Anleihen gewissen Kursschwankungen (etwa bedingt durch Änderungen des Marktzinsniveaus), doch diese fallen je nach Anleihe i.d.R. niedriger aus als beispielsweise bei Aktien. 

 

Ein etwas höheres Risiko gehen Sie bei Fonds und ETFs ein, denn diese Anlagemöglichkeiten sind an Börsenkurse gekoppelt. Im Gegensatz zu Einzelaktien ist das Anlagerisiko jedoch geringer, auch weil Sie die Wahl zwischen risikoärmeren und riskanteren Fonds haben. Bei Fonds investieren Sie Ihr Geld nicht in ein Unternehmen oder Projekt, sondern in mehrere. Damit beherzigen Sie einen der wichtigsten Tipps beim Geldanlegen: Sie streuen und verringern damit das Risiko. So gibt es Investment, Renten-, Immobilien- und Aktienfonds, welche i. d. R. aktiv von Fondsgesellschaften bzw. -managern verwaltet werden, die Ihr Geld in den entsprechenden Bereichen investieren und damit besonders auf lange Sicht attraktive Rendite realisieren.

 

Eine Sonderform der Fonds, die sich als Geldanlage aktuell zunehmender Beliebtheit erfreut, sind die ETFs. ETF steht für „Exchange Traded Funds“, also Fonds, die an der Börse gehandelt werden. Sie stellen sogenannte Index-Fonds dar – das bedeutet, dass sie ganze Indizes wie etwa den DAX nachbilden. Dadurch, dass kein Fondsmanager aktiv Ihr Investment verwalten muss, zählen ETFs zu den passiven Fonds. Das ist auch ihr großer Vorteil: Die Gebühren, Provisionen und Kosten sind wesentlich niedriger als bei aktiv gemanagten Fonds. Darum empfinden vor allem viele junge Anleger, die auf der Suche nach einer passenden Geldanlage sind, ETFs als besonders sinnvolle Möglichkeit.

 

Recht spekulativ sind dagegen Aktien einzelner Unternehmen, von deren Kapital Sie Anteile erwerben. Wer besonders risikofreudig und auf eine hohe Rendite aus ist, für den mögen Aktien die beste Geldanlage zurzeit sein. Denn je nach Markt- und Kursentwicklung lassen sich manchmal binnen kurzer Zeit hohe Gewinne einfahren. Dafür ist aber Expertenwissen (oder Glück) nötig, denn der Kurs einzelner Aktien kann auch schnell massiv einbrechen. Wenn die Frage also lautet „Wie lege ich mein Geld an, ohne hohe Verluste zu riskieren?“, gibt es sinnvollere Formen, Ihr Geld anzulegen, als Aktien.

 

Smarte Geldanlage: digitale Vermögensverwaltung mit Robo-Advisors

Obwohl sich mit den soeben genannten Anlagemöglichkeiten höhere Renditen erzielen lassen, wirken sie auf viele potenzielle Anleger recht komplex – etwa, wenn es darum geht, sich ein entsprechendes Portfolio aufzubauen. Doch hier schaffen sogenannte Robo-Advisors Abhilfe: Diese moderne Form der digitalen Vermögensverwaltung unterstützt Menschen bei relevanten Entscheidungen in puncto Geldanlage. Intelligente Robo-Advisors ermitteln im Vorfeld die Präferenzen des Anlegers (unter anderem bezüglich der Anlagesumme, des Ziels, der Laufzeit, der Risikobereitschaft und der gewünschten Anlageformen) und geben daraufhin passende Empfehlungen ab. Oft übernehmen sie auch das Geldanlegen selbst und managen das Portfolio komplett automatisch – immer mit dem Ziel, auf Basis der jeweiligen Marktentwicklungen das Optimum herauszuholen.

 

Manche Robo-Advisors wie etwa der von Smavesto setzen dabei zusätzlich auf künstliche Intelligenz: Damit sind diese nicht nur in der Lage, große Datenmengen im Hinblick auf Marktprognosen und Chancen-Risiko-Abgleiche auszuwerten und Portfolios entsprechend anzupassen. Sie lernen auch permanent dazu und können so ihre Algorithmen kontinuierlich optimieren. Wenn Sie also in Wertpapiere wie etwa ETFs investieren, sich aber nicht intensiv damit beschäftigen möchten, ist ein Robo-Advisor eine Möglichkeit, mit der Sie ohne großen Aufwand von attraktiveren Renditen profitieren können.

 

Immobilien, Oldtimer, Kunst etc.: Geld anlegen in Sachwerte

Immobilien erscheinen vielen als sinnvolle Art, Geld anzulegen. Rund ein Viertel der Deutschen setzt daher auf diese Geldanlage, die sich in vielen Fällen auch als eigenes Zuhause nutzen lässt. Ebenso ist beispielsweise der Kauf einer Eigentumswohnung zum Vermieten als Geldanlage aktuell attraktiv. Denn Wohnraum ist vor allem in Städten knapp und die Mieten steigen seit Jahren. Das verspricht an sich eine recht sichere Rendite. Dafür muss die Immobilie aber auch am richtigen Platz stehen und immer gut in Schuss gehalten werden. Marktveränderungen sind zudem immer möglich. Wenn Sie langfristig Geld in Immobilien anlegen möchten, sollten Sie den Markt kennen oder sich von Experten beraten lassen. Übrigens: Sie können auch in Form von Aktien, Fonds und Anleihen in Immobilien investieren, ohne selbst Haus- oder Wohnungseigentümer zu werden.

 

Inzwischen haben sich aber auch andere Sachwerte zu Geldanlage-Objekten entwickelt. Ob alte Autos, Kunstwerke, Luxusuhren oder sogar Comics oder Turnschuhe: Hier bestimmen Seltenheit und Nachfrage den Preis. So geistern in den letzten Jahren Meldungen von exorbitanten Preiszuwächsen durch die Medien. Aber Vorsicht: Wer in Sammlerobjekte einsteigen möchte, sollte entweder über entsprechendes Fachwissen verfügen oder sich von Experten beraten lassen.

 

Glänzende Geldanlagen wie Gold oder Diamanten: Werte, die nie vergehen?

Gold wird oft als sichere Sachwert-Geldanlage angepriesen, weil es als krisenfest wahrgenommen wird und aufgrund seiner Knappheit immer noch ein begehrtes Anlageprodukt darstellt. Doch hier winken Ihnen keine festen Zinsen, Dividenden oder ähnliches – beim Gold profitieren Sie wie bei anderen Edelmetallen nur, wenn der Preis steigt. Und dieser ist je nach Marktentwicklung Schwankungen unterworfen.

 

Wenn es Ihnen primär um Sicherheit geht, sollten Sie Gold – etwa in Form von Münzen, Barren, Schmuck, Fonds, Zertifikate ‒ nur zu einem kleinen Anteil in Ihrem Anlagen-Mix berücksichtigen. Dann kann es durchaus börsenbedingte Kursverluste abmildern. Diamanten hingegen eignen sich für Laien als Geldanlage-Möglichkeit kaum, da hier Expertenwissen und entsprechende Kontakte zu (Ver-)Käufern gefragt sind.

 

Wie also Geld anlegen? Es kommt auf Ihre individuellen Voraussetzungen und Ziele an

Wie Sie sehen, gibt es inzwischen sehr viele Möglichkeiten, wie Sie Ihr Geld sinnvoll anlegen können, ohne allzu hohe Risiken (wie etwa bei spekulativen Anlagemöglichkeiten wie Derivate, Zertifikate, Rohstoffe, Krypto-Währungen etc.) eingehen zu müssen. Die Frage „Was ist die beste Geldanlage?“ ist dabei immer individuell zu beantworten. In diesem Artikel haben Sie dazu hoffentlich hilfreiche Tipps erhalten, um Ihr Geld künftig richtig anlegen zu können.

 

 

 Quellen:

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/13314/umfrage/aktuell-genutzte-geldanlagen-der-deutschen/

https://presse.gothaer.de/pressreleases/gothaer-anlegerstudie-2022-60-prozent-der-deutschen-kritisieren-niedrigzinspolitik-der-ezb-3162411 

 

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